Branchen-News zum Nachlesen -

Die kleinen und großen Aufreger aus der Welt der Kartenzahlungen.

7.10.2017

 

Sehr schlechte Nachrichten für Sofortüberweisung

 

Wie Spiegel Online in seiner heutigen Ausgabe berichtet, hat der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung festgestellt, dass Onlineshopbetreiber mindestens 2 kostenlose Bezahlvarianten ihren Kunden anbieten müssen.

Der BGH gab damit einer Klage des VZBV gegen die Deutsche Bahn statt. Als einzige kostenlose Zahloption in einem derer Onlineshops wurde die Zahloption "Sofortüberweisung" als einzige kostenfreie Option angeboten. Kreditkartenzahlungen wurden mit 12,90 € Extra-Gebühren belegt.

Festgestellt wurde, dass durch das Erfassen von PIN und TAN als Legitimation für einen Kontozugriff auf einer fremden Website, hier Sofortüberweisung, gegen die Bedingungen/AGB der meisten Banken und Sparkassen verstößt.

Teilnehmer am Electronic-Banking verpflichten sich sogar, die sensiblen Daten geheim zu halten.

 

Was das Urteil für Auswirkungen auf die Geschäftspraxis der Sofort GmbH im Einzelnen hat, bleibt abzuwarten.

20.09.2017

 

Sonntags, Montags und zwischen 18:00 und 23:00Uhr

 

Die Webseite "Onlinehändlernews" hat eine Infografik veröffentlicht, aus der explizit hervorgeht, wann Onlinehändler im Verkauf besonders gefragt sind, sprich viel zu tun haben.

41% der befragten Händler gaben den Sonntag, gefolgt mit 30% den Montag an. Tagesspitzenzeiten entstehen vor allem zwischen 18:00 und 23:00 Uhr.

 

Es zeigt sich anhand dieser Auswertungen, dass der Onlinehandel besonders dann attraktiv für User ist, wenn diese in ihrer Freizeit vor dem Computer sitzen.

 

Quelle: OnlinehänderNews vom 19.09.2017

08.09.2017

 

Neue Kontaktdaten

 

Wir sind umgezogen, zwar nicht weit vom alten Standort entfernt, eine neue Straßenanschrift und Telefonnummer ist dabei herausgekommen:

 

Neu: Bornwiese 2 in 35781 Weilburg - Telefon: 06442 - 9383 010 oder 0170 - 1181 321

13.07.2017

 

Betrugsversuche im Onlinehandel auf hohem Niveau

 

Wie der behv in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, verfügen fast alle an einer Umfrage teilnehmenden Onlinehändler über negative Erfahrungen zu Betrugsversuchen in ihren Onlineshops.

Der Anteil der Unternehmen, die regelmäßig mit Betrügereien konfrontiert werden liegt bei 29% (Im Vergleich dazu lag die Quote im Jahr 2013 bei 20%)

 

Den größten Anteil der Betrugsversuche machen falsche Identitäten (30%) aus, gefolgt vom Einsatz missbräuchlich verwendeter Kreditkarten und Lastschriften ohne Deckung (24%). Weiter Bestellungen an falsche Adressen und inkorrekte Angaben zur Bonität.

 

Der Schaden, der durch Betrug entstanden ist, hat nach Angaben der befragten Händler offensichtlich deutlich zugenommen.

 

Quelle: www.behv.org

16.04.2017

 

Vorsicht: Onlineshopping dubios

 

Wie man mit den Sehnsüchten mancher Verbraucher umgeht, die eine bestimmte Ware heiß begehren aber das eigentliche Geld dafür nicht haben, weiß ein gewisser Karsten Uwe Gräfe oder manchmal nennt er sich auch Marcus Reimann, bestens zu handhaben.

Wie Spiegel Online in der Ausgabe vom 16.04.2017 berichtet, bietet Herr Gräfe über diverse Onlinshops Waren zu sehr günstigen Preisen an, die in anderen Onlineshops oder dem stationären Einzelhandel teilweise bedeutend mehr kosten.

Das Sparprinzip vieler User ausnutzend und Vorkasse verlangend wird selbstredend selten Ware geliefert.

Mal sind es Lieferschwierigkeiten oder technische Probleme, die eine Auslieferung verhindern.

Verlangt man sein Geld zurück, wird erst nach massivem Druck gezahlt.

 

Genau darin liegt die Crux des Systems des Herrn Gräfe. In Thailand sitzend, mit teilweise unrichtigen Angaben im Impressum, ist der Shopbetreiber für seine Kunden persönlich nie erreichbar. Hinzu kommt, dass User, die ihr Geld zurückhaben wollen und dies bei den zuständigen Staatsanwaltschaften zur Anzeige bringen, diese selten einschreiten und solange User sich um unrichtige Angaben im Impressum oder viel zu günstige Preise für eine Ware keine Gedanken machen und damit planlos in die Fallen des Herrn Gräfe tappen, wird sich auch nichts ändern.
 

Wie Spiegel Online süffisant anmerkt, lässt es sich von dem Geld, welches Kunden entnervt aufgeben, in Thailand ganz gut leben. So dass es sich lohnt, dieselbe Masche immer wieder neu aufzuziehen - im Speziellen geht es um den Onlineshop www.tesento.com

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/dubiose-online-shops-das-phantom-im-internet-a-1140174.html

27.03.2017

 

Den Hals nicht voll genug bekommen

 

Einer Onlineshopbetreiberin ist bei der Preisauszeichnung ein folgenschwerer Fehler unterlaufen, anstatt eine Markise mit einem Preis von 2990 Euro auszuzeichnen, wurde die Ware durch einen Eingabefehler mit 29,90 Euro angeboten.

Eine Käuferin bemerkte den Fehler und bestellte gleich 4 Markisen zu einem Gesamtpreis in Höhe von 118 Euro plus Versandkosten.

Die Käuferin erhielt eine automatisierte Bestellbestätigung samt Annahme des Kaufvertrages und bezahlte umgehend den Kaufpreis.

Die Verkäuferin focht den Kaufvertrag u.a. mit dem Hinweis an, dass es sich offensichtlich bei der Preisauszeichnung um einen Fehler gehandelt habe und somit an einem Festhalten des Kaufvertrages gegen das Prinzip von Treu und Glauben verstoße.

Davon ließ sich die vermeintliche Kundin aber nicht irritieren und zog vor Gericht. Hier wurde zwar entschieden, dass der Kaufvertrag geschlossen wurde, es aber der Verkäuferin ob des Prinzips von Treu und Glauben nicht zugemutet werden konnte, dass an dem Vertrag mit der offensichtlichen falschen Preisauszeichnung festgehalten wird.

 

Quelle: Shopbetreiber-blog,de vom 27.03.2017

9.01.2017

 

Schadenersatzklagen gegen deutsche Banken

 

Wie Welt online in ihrer aktuelle Ausgabe berichtet, bereitet die us-amerikanische Rechtsanwaltskanzlei Hausfeld Schadenersatzklagen in Milliardenhöhe gegen deutsche Sparkassen, Volksbanken sowie private Geldinstitute vor.

 

Vor Gericht sollen angebliche jahrelange illegale Kartellabsprachen der deutschen Geldinstitute verhandelt werden. Konkret geht es um die Preisgestaltung der Geldinstitute beim EC-Cash/Girocard-Verfahren.

Bis vor Kurzem bezahlten Händler für die Autorisierung eines EC- oder Girocard-Umsatzes einheitlich 0,3% des Rechnungsbetrages.

 

Seit der Umsetzung der Deregulierungsvorgabe seitens der Europäischen Union können die Autorisierungsgebühren verhandelt werden.

 

Besonders pikant wird die Angelegenheit für die deutschen Geldinstitute da die Rechtsanwaltskanzlei angeblich zu viel bezahlte Gebühren rückwirkend für 10 Jahre einfordern will.

22.12.2016

 

Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2017.

 

Weiter bedanken wir uns für die erfolgreiche und stets freundliche Zusammenarbeit und freuen uns darauf, unser Schaffen mit Ihnen im neuen Jahr fortzusetzen.

07.11.2016

 

Ende der Fahnenstange erreicht?

 

Eine Verbraucherumfrage des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel sowie der Creditreform belegt, dass die Gesamtumsätze in den Bereichen E-Commerce und klassicher Versandhandel in diesem Jahr weiterhin eine Steigerung erfahren, diese aber im Vergleich zu vergangenen Jahren eher moderat ausfallen wird.

 

Gerechnet wird mit einer Steigerungsrate von 4,4% von 50,2 auf 52,4 Milliarden Euro. 4 von 10 Verkäufen werden der Studie zufolge bevorzugt über den Versandhandel erledigt. In Prozenten ausgedrückt ergibt dies ein Wert von 40,2% für den Online/Versandhandel was einem Minus von 1,2% entspricht. Der klassische stationäre Handel konnte hingegen leicht aufholen und erreicht nun einen Wert von 59,2%.

 

Die wichtigsten Umsatzträger im E-Commerce/Versandhandel sind Bücher mit 64,5% - dies entspricht einem Rückgang von 2,9% und Unterhaltungselektronik/Bild- und Tonträger mit 59,2%, der Rückgang beträgt hier 4%.

12.10.2016

 

ConCardis unter dem Hammer

 

Wie das Handelsblatt in seiner gestrigen Ausgabe berichtet, steht der Akquirer ConCardis aus Eschborn zum Verkauf. Bislang ist die ConCardis ein Gemeinschaftsunternehmen deutscher Privatbanken, Sparkassen und Volks/Raiffeisenbanken.

 

Als Interessenten kämen Wirecard, Worldpay oder auch Finanzinvestoren in Betracht. Möglich wäre auch die Übernahme der Anteile durch einen oder zwei der Anteilseigner.

 

Ein Insider berichtet, dass das "Thema" akut" sei.

 

ConCardis ist als Abspaltung aus der Euro Kartensysteme und diese wiederum als Abspaltung vor nunmehr fast 20 Jahren aus der GZS (Gesellschaft für Zahlungssysteme) hervorgegangen.

05.10.2016

 

Zahlen mittels Fingerabdruck oder Augenzwinkern

 

Weniger Betrug und eine schnellere Transaktionsverarbeitung verspricht sich MasterCard mit einer Transaktionsbestätigung per Fingerabdruck oder Augenzwinkern.

Eine Studie in den Niederlanden mit 750 Teilnehmern wurde zumeist positiv beurteilt, so dass der Service demnächst u.a. in Deutschland und Österreich flächendeckend angeboten wird.

Um möglichem Betrug vorzubeugen, muss der Karteninhaber bei der bildhaften Identifizierung in die Kamera zwinkern. Damit sollen Betrugsversuche mittels einem Foto des Karteninhabers vermieden werden.

 

Einfacher geht es mit dem Fingerabdruck; diese Methode ist jetzt schon umsetzbar. Smartphones der neuesten Generation bieten diese Funktion bereits an.

 

Technisch noch nicht umsetzbar ist die Identifizierung mittels der Stimme des Karteninhabers.

 

Quelle: Heise Online vom 4.10.2016

09.09.2016

 

14 Milliarden Pfund Klage gegen MasterCard in Großbritannien

 

Der us-amerikanische Kreditkartendienstleister MasterCard ist in Großbritannien wegen überhöhter Gebühren und versteckter Kosten zur Zahlung von 14 Milliarden britische Pfund verklagt worden.

Zirka 46 Millionen Karteninhaber könnten, sofern der Klage stattgegeben wird, dann Ansprüche gegen MasterCard geltend machen.

Laut der Kanzlei Quinn Emanuel handelt es sich hierbei um die bislang größte Schadensersatzklage Großbritanniens.

Die EU-Wettbewerbsbehörde hatte 2014 festgestellt, dass MasterCard zwischen den Jahren 1992 und 2008 von Kartenakzeptanzstellen zu hohe Gebühren verlangt hat und diese Kosten auf deren Kunden umgelegt wurden.

 

MasterCard kündigte bereits an, die Klageschrift auswerten und sich entschieden dagegen zur Wehr setzen zu wollen.

 

Quelle: Spiegel Online vom 09.09.2016

16.08.2016

 

1 Jahr Paydirekt

 

Die erste Paydirekt-Transaktion wurde vor gut einem Jahr, am 17.08.2015, getätigt. Für ein neues Zahlungsmedium wurde damals wenig Getöse und Tamtam veranstaltet, wie sich nun herausstellt, ganz zurecht.

Das Gemeinschaftsprojekt der deutschen Privatbanken, der Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken ist erst seit April diesen Jahres vollständig mit allen Geldinstituten vertreten. Von Streitigkeiten über den Namen oder gar der Projektstart, Preise und Ausrichtung, nichts schien passen zu wollen, scheinbar nirgends gab es einen gemeinsamen Nenner, mit dem alle Geldinstitute zufrieden sein konnten.

 

Entsprechend fällt die Bilanz nach einem Jahr aktivem Geschäft recht mager aus. Wie die FAZ in ihrer Onlineausgabe vom 13.08.2016 berichtet, haben sich erst etwa 530.000 Girokonteninhaber für den Service angemeldet, gerade einmal 1% aller möglichen Kunden. Im Vergleich dazu zählt PayPal hierzulande 17 Millionen Kunden.

Erschütternd sind demnach auch die Transaktionszahlen, die sich gerade einmal auf 450 in der Woche summieren, süffisant stellt die FAZ hier die 270 PayPal-Transaktionen, die pro Sekunde verarbeitet werden, gegenüber.

 

Nur etwa 140 Onlineshops sollen derzeit Paydirekt als Zahlungsoption anbieten. Sogenannte Leuchttürme, also Umsatzbringer, werden gerade 2 gezählt - die anderen Größen im Internet haben entweder abgesagt, zieren sich noch oder sollen irgendwann dazustoßen.

 

Klare Kante zeigt man bei Paydirekt sowohl bei den Gebühren, die sich deutlich über denen des großen Herausforderers bewegen und beim Anmeldeprozedere, welches mitunter als mittelalterlich beschrieben wird. Im Detail heißt das dann: Paydiekt gleicht dem Gutsherr und des Händlers Funktion ist die eines Untertan.

 

Zusammengefasst: wie die FAZ treffend fragt, wer kann sich noch an click & buy oder Yapital erinnern?

 

09.08.2016

 

Kuba unerwünscht

 

Der Zahlungsanbieter PayPal hat einem Zoohändler aus Sachsen das Abrechnungskonto gesperrt weil in seinem Onlineshop kubanische Asseln angeboten werden. Diese Asselart wird bevorzugt von Reptilien verspeist und das Angebot des Händlers stammt nach eigenen Angaben aus Deutschland und nicht wie man vermuten könnte aus Kuba.

PayPal begründet diese seltsame Vorgehensweise damit, dass Waren mit einer Handelsbeschränkung - sprich aus Kuba - verkauft werden.

Wie der Händler anmerkt, hat die EU den Handel mit Kuba bereits seit 2008 freigegeben, eine mögliche Handelsbeschränkung beträfe demnach die USA.

Sämtliche Erklärungsversuche des Händlers PayPal gegenüber fruchteten nicht, erst eine Einstweilige Verfügung brachte für den Händler den gewünschten Erfolg.

 

Quelle: Springer Verlag vom 09.08.2016

22.07.2016

 

PayPal zukünftig auch an POS-Terminals nutzbar

 

Der Kreditkartenanbieter Visa hat nach eigenen Angaben mit PayPal eine Abmachung getroffen, dass Kunden mittels der NFC-Funktion von POS-Terminals zukünftig über ihre PayPal-Konten Waren und Dienstleistungen bezahlen können.

 

Für PayPal bedeutet dies den ersten Schritt in den stationären Einzelhandel und um zukünftig mit dem mobilen Payment-Geschäft von Apple und Samsung konkurrieren zu können.

Visa verspricht sich deutliche Umsatzzuwächse bei den ausgegebenen Kreditkarten.

 

Dieser weitere Feldversuch wird derzeit nur in den USA angeboten.

 

Quelle: Spiegel Online vom 22.07.2016

13.07.2016

 

Steigerungsrate von 20% erreicht

 

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, haben 2015 mehr als 47 Millionen Menschen in Deutschland Waren und Dienstleistungen über das Internet bezogen - dies entspricht einem Anteil von 77% der Internetnutzer/Innen.

 

Sehr begeehrt waren demnach mit einem Anteil von 64% Bekleidung und Sportartikel, Möbel und Spielwaren mit 49%, Presseartikel mit 42% und 41% buchten Reisen über das Internet.

 

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 13.07.2016

 

Kreditinstitute beklagen Online-Ratenverkäufe

 

Laut dem Bankenfachverband werden auf Internet-Ratenzahlungen spezialiserte Dienstleister gegenüber den klassischen Kreditfinanzieren bevorteilt, da der Abschluss eines Ratenkredits mit weit weiniger Aufwand verbunden ist als eben der Weg über die Bank um die Ecke.

Für die Ratenzahlung bestehen weniger Hürden und Vorgaben, wie beispielsweise die Geldwäscheprüfung und die Signatur.

Die Bafin unterscheidet allerdings zwischen einem Darlehen und einer Ratenzahlung. Hier heißt es: wer als Verkäufer die Rechnungssumme, auch gegen einen Aufpreis, stundet, betreibt kein Kreditgeschäft.

 

Quelle: FAZ vom 13.07.2016

22.06.2016

 

PayPal verlangt mehr Daten

 

Der us-amerikanische Zahlungsverkehrsanbieter PayPal verlangt von einem kommerziellen Cloud-Anbieter die Offenlegung des Datenverkehrs und die Überprüfung der gespeicherten Daten auf illeglale Inhalte seitens der eigenen Kundschaft. Weiter soll der Dienstleister aussagekräftige Statistiken über die Dateitypen, die dessen Kunden teilen und synchronisieren, vorlegen.

 

Das Unternehmen verwies auf etwaige Verletzungen deutscher und europäischer Datenschutzbestimmungen sowie auf den unmoralischen Aspekt den eigenen Kunden gegenüber und hat richtigerweise PayPal aus dem eigenen Angebot entfernt.

 

Quelle: chip.de vom 22.06.2016

 

14-tägige Zahlungsfrist bei PayPal

 

Der Zahlungsverkehrsanbieter testet derzeit in Deutschland mit ausgewählten Kunden einen neuen Bezahlservice, der den Kunden eine Zahlungsfrist von 14 Tagen einräumt. Händler, die an dem Test teilnehmen erhalten ihr Geld hingegen sofort ausgezahlt.

Interessant soll diese Option für Händler sein, da sie sich bei Unstimmigkeiten nicht mehr mit ihren Kunden, sondern mit PayPal auseinandersetzen müssen. Bei Kunden hingegen soll mit der 14-Tages-Frist die Retouren-Option gesenkt werden.

 

Quelle: onlinehändler-news.de vom 22.06.2016

 

Payback-Pay offline

 

Die Drogeriekette DM bietet seit Kurzem die neue Bezahloption Payback-Pay an. Kunden laden hierzu eine App auf Ihr Smartphone, hinterlegen im Kundenmenü lediglich einmalig ihre Stammdaten und schon kann es losgehen. Soweit die Theorie.

 

Ein Versuch in einer DM-Filiale brachte dann die Ernüchterung: obwohl ein Werbedisplay auf die Zahlart hinweist, wusste die Kassiererin nichts damit anzufangen. Erst nachdem die Option "Weitere Zahlarten" in der Kasse aufgerufen wurde, tauchte auch Payback-Pay als Zahloption auf. Das Einscannen des Codes war zwar erfolgreich, blieb aber ohne Reaktion.

 

Quelle: zukunftdeseinkaufens.de vom 22.06.2016

06.06.2016

 

PayPal steht in der Türkei vor dem Aus

 

Der US-Bezahldienst PayPal hat nach einigen Differenzen mit den Aufsichtsbehörden in der Türkei am vergangenen Montag seinen Dienst eingestellt.

Die Türkei verlangt von PayPal und anderen globalen Diensten, dass die betreffenden IT-Systeme sich in der Türkei befinden, dies sieht ein neues Gesetz in der Türkei vor.

 

PayPal hat eine Befolgung des Gesetzes abgelehnt.

 

Quelle: Heise Online vom 6.06.2016

01.06.2016

 

Neuigkeiten aus der Welt des E-Commerce

 

Himalaya-Salz aus Pakistan

 

Online-Händler haften für die wahrheitsgetreue, sei es in Text und Bild, Artikelbeschreibung ihres Angebotes und auch dann, wenn sich der Händler der Artikelbeschreibung, bzw. der bildlichen Darstellung seines Lieferanten bedient hat.

Sobald ein Händler eine Ware in eigenem Namen und Rechnung zum Verkauf anbietet, haftet er auch für die Produkteigenschaften.

Im konkreten Fall ging es um den Vertrieb sogenannten Himalaya-Salzes, welches nicht im Himalaya-Massiv, sondern in einem weit entfernten Vorgebirge in Pakistan abgebaut wurde.

 

Widerrufsrecht beim Matratzenkauf im Internet

 

Eine Kundin hatte bei einem Matratzenhändler zwei Matratzen bestellt und diese jeweils für eine Nacht getestet und im Anschluss von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht.

Der Händler verlangte als Nutzungsentgelt jeweils 15% des Kaufpreises und verklagte die Kundin. Das AB Bremen stellte hierzu fest, dass der Händler kein Recht auf ein Nutzungsentgelt hat und letztendlich auch kein Recht auf einen Wertersatz. Die Nutzung der Matratzen für jeweils eine Nacht, so das AG Bremen, wird noch von dem der Kundin zustehenden Prüfungsrecht der Ware abgedeckt.

 

Quelle: E-Commerce-Leitfaden und Shopbetreiber-Blog vom 1.06.2016

12.05.2016

 

Geldwäsche auf sehr hohem Niveau

 

In den USA ist der Betreiber des Bezahldienstes Liberty Reserve zu 20 Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe in Höhe von einer halben Million US-Dollar verurteilt worden.

Der Bezahldienst soll über 5,5 Millionen Kunden weltweit gehabt haben und besonders unter Kriminellen, die mittels Kreditkartenbetrug und Identitätsdiebstahl ihr Geld verdienen, sehr beliebt gewesen sein.

So gut wie jeder konnte unter falschem Namen bei Liberty Reserve ein Konto anlegen, laut den Behörden wurden mehr als 78 Millionen Transaktionen mit einem Wert in Höhe von 8 Milliarden US-Dollar verarbeitet.

 

Quelle: Heise Online vom 12.05.2016

21.04.2016

 

Zum Testen nach Kassel

 

Neue Funktionen rund um die Girocard/EC-Karte sollen in der Praxis zukünftig in Kassel auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Die deutschen Geldinstitute legten sich für die kommenden 15 Jahre auf die Stadt in Nordhessen als so genanntes Testlabor fest. Kaufkraft und Bevölkerungsstruktur liegen nahe am Bundesdurchschnitt und ergeben somit repräsentative Werte.

Einer der Schwerpunkte wird das kontaktlose Bezahlen sein. Interessant ist diese Variante insbesondere für Kleinbeträge, die ohne PIN-Bestätigung durch Anhalten der Girocard an ein POS-Terminal eine Buchung auslösen.

 

Quelle: SPON vom 21.04.2016

30.03.2016

 

Doppelbuchungen bei Sparkassen-Kunden

 

Der Netzbetreiber TeleCash hat einem Bericht des Online-Magazins Focus zufolge bedingt durch ein Softwareproblem Girocard-Transaktionen am POS-Terminal zweimal belastet.

Betroffen waren anfänglich nur die Kunden der Bochumer Sparkasse - laut Mitteilung der Hessisch-Thüringischen Landesbank handelt es sich allerdings um ein bundesweites Phänomen bei Sparkassen-Kunden.

17.03.2016

 

Girocard digitalisiert

 

Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert das britische Unternehmen Vodafone die erste voll digitalisierte Girocard-Transaktion. Das Verfahren selbst funktioniert mittels einem sicheren Speicherplatz auf der SIM-Karte und wird über die Near-Field-Communication (NFC)-Funktion eines Smartphones im POS-Terminal ausgelöst und autorisiert.

 

Quelle: ZVNews vom 17.03.2016

17.03.2016

 

BGH stärkt Widerrufsrecht der Kunden

 

Als unerheblich stufte der BGH die Begründung für die Inanspruchnahme des Verbraucher-Widerrufrechts ein. Ein Matratzenversandhaus wollte die Rücksendung der Ware nicht akzeptieren, da der Kunde den Preis für die Ware nachverhandeln wollte.

Der Händler hatte dahingehend argumentiert, dass die Widerrufsfrist zum Prüfen der Ware gedacht sei und nicht, um Preise nachzuverhandeln.

Im vorliegenden Fall ging es um eine vom Händler selbst angebotene Tiefpreisgarantie, die der Kunde in Anspruch nehmen wollte.

 

Quelle: Spiegel Online vom 17.03.2016

3.03.2016

 

Aldi USA bietet seinen Kunden erstmalig die Zahlung per Kreditkarte an

 

Im Ursprungsland der Kreditkarte ging bis vor Kurzem in den über 1500 Filialen von Aldi USA mit Kreditkarte nichts, akzeptiert wurden nur Bargeld und Debitkarten.

Das ist umso erstaunlicher als dass in den USA selbst Kleinbeträge mit Kreditkarte bezahlt werden und die Aldi-Kundschaft in den USA tatsächlich 40 Jahre warten musste, um Mastercard, Visa, Discover und Co. zum Einsatz zu bringen.

 

Quelle: Spiegel-Online vom 3.03.2016

2.03.2016

 

Zahlung mittels Bild

 

MasterCard will in diesem Sommer in Großbritannien und weiteren 14 Staaten das Zahlen mittels einem so genannten "Selfie" testen. Kunden bestätigen eine Zahltransaktion dann nicht mit einer PIN oder einem Passwort oder gar der altmodischen Unterschrift - ein beim Bezahlvorgang geknipstes und verschicktes Foto soll zukünftig ausreichen. Selfie-Pay eben.

 

M-Payment weiterhin kein Renner

 

Lediglich 30% der Bevölkerung nutzt bereits das M-Payment-Verfahren per Smartphone. Eine vor einem halben Jahr durchgeführte Umfrage erbrachte einen Wert von 25% der befragten Personen, welche mittels mobilen Payment gezahlt haben. Trotz dieser Steigerung bleibt dieses Bezahlverfahren in der Bevölkerung reichlich unbeliebt.

 

Payback-Pay am Start

 

Gerüchten zufolge will das Kundenbindungsunternehmen Payback seinen Bezahldienst Payback Pay ab Ende April anbieten. Einer der ersten Anbieter könnte die Supermarktkette Real sein.

 

Ein falsches Wort und das Konto wird gesperrt

 

PayPal hat einem Kunden, der in der Betreffzeile eines über PayPal getätigten Zahlvorganges das Wort "Damascus" angegeben hat. ohne Vorwarnung sein Nutzerkonto gesperrt. Hintergrund war der Erwerb eines virtuellen Damaszener-Schwertes.

 

Quelle: ZVNEWS.de

04.02.2016

 

Möglicher Online-Boom im Möbelhandel

 

Das Kölner Forschungsinstitut ECC sagt dem Möbelhandel in den kommenden Jahren einen drastischen Wandel voraus. Der Studie zufolge droht einem Drittel der deutschen Möbelhändler durch den Internetboom das unausweichliche Aus.

Zur Zeit erzielt der Möbelhandel lediglich 6% des Gesamtumsatzes durch Online-Verkäufe, nicht zu übersehen sind die Änderungen im Kaufverhalten der Kunden und diese zielen eindeutig in Richtung E-Commerce.

Der nach eigener Aussage größter Möbel-Online-Händler Otto Versand erzielte im vergangenen Jahr mehr als 700 Millionen Euro Umsatz in diesem Bereich und kalkuliert in diesem Jahr mit einem deutlichen Umsatzplus.

Ähnlich argumentieren andere führende Händler im Möbelsegment.

 

Der Studie zufolge haben etliche Händler den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt und könnten somit als erste auf der Strecke bleiben.

 

Quelle: N-TV-Online vom 4. Februar 2016

29.12.2015

 

Push-TAN-Verfahren der Sparkassen-Organisation geknackt

 

Mithilfe zweier Apps sollen Bankgeschäfte, die über mobile Endgeräte getätigt werden, in Zukunft noch sicherer und komfortabler abzuwicklen sein.

Auf dem Hacker-Kongress des Chaos-Computer-Clubs zeigte ein junger Hacker wie leicht sich das Sicherheitssystem aushebeln lässt.

Das Prinzig des push-TAN-Verfahrens ist, dass sich auf dem Smartphone 2 voneinander funktionierende Apps befinden. Mit der einen App werden die Bankgeschäfte durchgeführt und mit der anderen App die notwendigen TANs erzeugt, um eine Transaktion durchführen zu können.

Der Knackpunkt hierbei ist, dass lediglich ein Gerät zur Ausführung benötigt wird. Somit sind auch nicht die Apps die Schwachstellen, sondern das Smartphone selbst. Denn wer die Kontrolle über das Endgerät hat, kann damit, ohne dass es die betroffene Person merkt, die Transaktionen beliebig umleiten oder die Transaktionsbeträge verändern.

 

Als sicherste Variante gilt nach wie vor das Chip-TAN-Verfahren, bei welchem der Nutzer mittels eines separaten TAN-Generators die TANs selbst erzeugt.

 

Quelle: Spiegel Online vom 29.12.2015

23.12.2015

 

Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch nach 2016!

 

Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

Weiter bedanken wir uns sehr herzlich für die sehr angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit im nun zu Ende gehenden Jahr und freuen uns darauf, weiterhin Ihr Ansprechpartner rund um den kartengestützten Zahlungsverkehr zu sein.

24.11.2015

 

In den USA hat die IT-Sicherheitsfirma iSight eine neue Schadsoftware entdeckt, die auf POS-Terminals Kreditkartendaten ausspähen kann.

Laut iSight wurde die Schadsoftware bereits 2014 entdeckt. Eine Analyse der Software galt als sehr schwierig und aufwendig, da der Aufbau schwer zu durchschauen war.

Im Einsatz sollen einzelne Module von ModPOS allerdings schon seit 2012 sein.

Betroffen sollen demnach nur POS-Terminals in den USA sein.

3.11.2015

 

Visa International kauft Visa Europe

 

Visa Europe mit Sitz in London als ehemalige Tochter von Visa International kehrt zurück zur Muttergesellschaft. Bis zu 21,2 Milliarden Euro soll das Geschäft kosten und vor allem britischen Geldhäusern zugute kommen, die gut 40% der Anteile halten.

Hintergrund soll das Europageschäft von Visa sein. Das Unternehmen erhofft sich eine bessere Wettbewerbsfähigkeit zum US-Rivalen Mastercard.

 

Quelle: Spiegel Online vom 3.11.2015

21.10.2015

 

Online-Banking mit mTans gehackt

 

Kunden der Telekom, die gleichzeitig am sogenannten mTan-Verfahren im Onlinebanking teilnahmen, sind Opfer von Betrügern geworden.

Mittels einer Spähsoftware konnten die Betrüger die Zugangsdaten der betroffenen Bankkonten ausspähen, gleichzeitig besorgten sie sich die Mobilfunknummer ihrer Opfer. Mit den persönlichen Daten konnten sie bei der Telekom eine neue SIM-Karte beantragen und somit an eine mTan gelangen, um damit die Konten ihrer Opfer zu plündern.

Mit dieser Methode wurden mehr als 1 Million Euro erbeutet.

 

Angriffe auf das mTan-Verfahren hat es in mehreren Wellen seit 2012 gegeben.

21.10.2015

 

BGH-Urteil zu Ersatz-Bankkarten

 

15 Euro wollte eine Bank dafür kassieren, dass sie einem Kunden eine Ersatzkarte zu seinem Bankkonto ausgestellt hatte. Der BGH entschied jetzt in letzter Instanz, dass Banken hierzu kein Recht haben.

Zur Begründung hieß es: Kunden seien verpflichtet, den Verlust oder gar den Diebstahl einer Bankkarte unverzüglich zu melden. Den Kunden im Nachgang zur Kasse zu bitten, sei unangemessen und benachteilige ihn, hieß es zur Begründung.

 

Quelle: Spiegel Online vom 21.10.2015

12.10.2015

 

Plötzlich Onlineshopbetreiber

 

Der Radiosender NDR Info berichtet von massenhaft eröffneten Onlineshops, in denen gefälschte Markenware angeboten wird. Bei den angeblichen Betreibern solcher Onlineshops handelt es sich um Privatpersonen, die vorher in ähnlichen Onlineshops eingekauft haben und deren Identitäten nun missbraucht werden. Teilweise wurden die Daten auch mit Schadsoftware abgegriffen.

Die eigentlichen Verkäufer/Anbieter sollen aus China stammen. Mittlerweile wurden in den USA mehrere Sammelklagen gegen diese Machenschaften eingereicht.

Brisant kann die Sachlage für die betroffenen Personen werden, deren Identitäten missbraucht werden -  betroffene Personen sollen 2 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen.

 

Quelle: Spiegel Online vom 12.10.2015

7.10.2015

 

MasterCard und Visa bei nun über 90% der Onlinehändler im Einsatz

 

Die aktuelle Studie des ECC, Köln, bestätigt sehr eindrucksvoll die sehr starke Präsenz der Kreditkarten MasterCard und Visa in den Portfolios von Onlinehändlern. Seit 2012 ist nicht nur die Anzahl ausgegebener Karten, sondern sind auch die damit getätigten Transaktionen kräftig gewachsen.

Kreditkarten werden besonders gern beim Kauf von Dienstleistungen eingesetzt, wie beispielsweise Reisen oder Tickets.

Fast 17% der Onlineshopper nutzten bevorzugt ihre Kreditkarten zum Bezahlen - insbesondere dann, wenn es um hochpreisige Waren und Dienstleistungen geht.

18.09.2015

 

Neuer Google-Dienst: Bezahlen per Android

 

Donnerstag war es soweit, der Bezahldienst von Google Android-Pay startete in etlichen Regionen innerhalb der USA und stellt somit einen Mitbewerber um mobile Bezahldienste.

An entsprechend ausgerüstete POS-Kartenterminals kann durch kurzes Anhalten des Smartphones eine Bezahltransaktion ausgelöst werden. Die Abrechnung selbst erfolgt dann über ein Kreditkarten- oder ein Debitkartenkonto.

 

Neben Google bieten auch Apple mit Apple-Pay und Samsung mit Samsung-Pay mobile Bezahldienste an. Inwieweit diese Dienste vom Verbraucher allerdings genutzt werden, ist komplett offen.

 

Quelle: Spiegel-Online vom 15.09.2015

24.08.2015

 

PayPal bekommt von deutschen Geldinstituten (mal wieder) Konkurrenz

 

50 Millionen potenzielle Kunden kann das neue Zahlverfahren "Paydirekt" nach eigener Aussage ansprechen. "Paydirekt", dessen Start wiederholt verschoben wurde, verbuchte vor einigen Tagen die erste erfolgreiche Zahltransaktion.

Das Gemeinschaftsunternehmen, das durch VR-Banken, Sparkassen und Privatbanken getragen wird, will sich langsam in den Markt vortasten.

Der Marktführer ist PayPal mit immerhin 45% Marktanteil. Um hier messbare Erfolge verzeichnen zu können und die Marktmacht von PayPal zu brechen, bedarf es sicher mehr als nur einen guten Willen zum Erfolg.

 

Gefragt ist im Besonderen ein geschlossenes Vorgehen der deutschen Geldwirtschaft - davon kann wie bei anderen Projekten zu sehen war (siehe Giropay), allerdings keine Rede sein.

 

Quelle: FAZ-Net vom 24.08.2015

4.08.2015

 

Aus Postbank POS-Transact wird EVO Kartenakzeptanz GmbH

 

Zum 1. August hat die ehemalige Postbank-Tochter POS-Transact GmbH den Besitzer gewechselt. Der us-amerikanische Zahlungsanbieter EVO hat das Unternehmen übernommen, um nach eigenem Bekunden ein weiteres Standbei aufbauen zu wollen.

 

Wir wünschen dem neuen Unternehmen viel Glück und gutes Gelingen.

18.07.2015

 

PayPal nun selbstständig

 

Ebay hat sich nun von PayPal, seiner wertvollsten Tochter, getrennt. Analysten schätzen den Wert des Online-Bezahldienstes auf zirka 60 Milliarden US-Dollar.

Im vergangenen Quartal konnte PayPal 2,3 Milliarden US-Dollar erwirtschaften - für Ebay brechnen nun weniger rosige Zeiten, was den Umsatz und die Gewinne anbelangt, an.

Insbesondere Investoren hatten sich für eine schnelle Abspaltung von Ebay eingesetzt. Erwartet wird, dass ein eigenständiges Mangement PayPal besser in zukünftigen Märkten positionieren kann.

 

Ebay hingegen hat laut Expertenmeinung den Anschluss an neue Vertriebsformen längst verpasst und scheint mittlerweile zum alten Eisen zu gehören. Die Wachtums- und Aufstiegschancen von Ebay werden als vergebens bezeichnet, wie auch eine kürzliche Mitteilung über einen radikalen Schnitt in der Mitarbeiterstruktur unterstreicht.

 

Entnommen aus Spiegel Online vom 18.07.2015

01.06.2015

 

Neue digitale Sicherheitszertifikate für PCI DSS

 

Eine wichtige Neuigkeit zum Thema digitale Sicherheitszertifikate:

 

Nach dem PCI Security Standards Council weist das Secure Socket Layers (SSL) Protokoll v3.0 Schwächen auf, so dass dieses Protokoll dem Datensicherheitsstandard PCI DSS nicht mehr genügt. Ab dem 30.06.2015 führen veraltete SSL Sicherheitszertifikate gegebenenfalls dazu, dass die Systemscans durch einen Zertifizierer als nicht compliant ausgewiesen werden, selbst wenn es sonst keine Beanstandung an den Systemen der Händler gibt.
Die Händler müssen zur Sicherstellung Ihrer PCI DSS Compliance sicherstellen, dass Ihre Zertifikate dem TLS 1.1 oder 1.2 entsprechen.

 

Quelle: Postbank POS Tranact-News vom 26.05.2015

30.05.2015

 

Abrechnung für Online-Drogendealer

 

Der Gründer der illegalen Internet-Handelsplattform "Silk Road", der US-Amerikaner Ross Ulbricht, wandert für seine Taten lebenslang ins Gefängnis.

Über seine "Handelsplattform" wurden Drogen, Hackersoftware und gefälschte Ausweisdokumente verkauft. Weiter wurde auch Geldwäsche betrieben und Ulbricht soll sogar mehrere Morde in Auftrag gegeben haben.

Mehr als 18 Millionen Dollar konnte Ulbricht mit "Silk Road" erwirtschaften.

 

Ulbricht selbst gab an, seine Fehler einzusehen und bat das Gericht darum, ihn nicht lebenslang ins Gefängnis  zu schicken.

 

Quelle: Spiegel Online vom 30.04.2015

05.05.2015

 

Mobiles Bezahlen nicht von Interesse

 

Einer Studie von ibi research zufolge bieten deutsche Händler in 71% das Zahlen mittels Girocard, 60% das Zahlen mittels Kreditkarte und 37% das Zahlen mittels dem elektronischen Lastschriftverfahren an.

Wenig gefragt sind hingegen neue Zahlverfahren wie das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarten oder gar QR-Code oder mit einer App.

Der Studie zufolge sind Händler bereit, sich auf neue Zahlverfahren einzustellen und diese anzubieten, sobald Kunden dies wünschen.

05.05.2015

 

Kein Geld in Berlin und Brandenburg

 

Bedingt durch einen Streik einer bedeutenden Geldtransportfirma werden derzeit viele Geldautomaten in Berlin und Brandenburg nicht mehr aufgefüllt.

Unangenehm wird dieser Streik für Kunden, die auf Geldautomaten angewiesen sind, da deren Geldinstitute die klassischen Schalterdienste aufgegeben haben und stattdessen ausschließlich auf Automaten setzen.

 

Ein guter Grund mehr, auf das Bezahlen mit Karte zu setzen.

 

Quelle: Spiegel Online vom 05.05.2015

08.04.2015

 

Onlinehandel: USA wieder Spitzenreiter - Deutschland auf dem 5. Platz

 

Nicht nur wegen der anziehenden Konjunktur in den USA, sondern auch wegen ungünstigerer Rahmenbedingungen in China konnten die USA die Spitzenposition im Onlinehandel zurück erobern. Auf den weiteren Plätzen rangieren China, Großbritannien und Japan. Deutschland konnte Südkorea vom 5. Platz verdrängen.

Der Studie von A.T. Kearney zufolge konnte der globale Umsatz um 20% auf nunmehr 800 Milliarden US-Dollar gesteigert werden.

Gewinner sind allerdings große Handelsketten, die mit ihren Onlineangeboten und Filialen derzeit voll im Trend liegen.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/online-handel-in-deutschland-boomt-laut-neuer-studie-a-1027405.html

22.03.2015

 

Mehr Umsatz durch Zusatzgebühren

 

Mancher Händler verlangt beim Bezahlen mittels einer Kreditkarte von seinen Kunden eine Extra-Gebühr. In solchen Fällen wird aus einem vermeintlichen Schnäppchen im Laden oder Online-Shop schnell eine teure Angelegenheit.

Der Gesetzgeber hat diesem Treiben nun endlich einen Riegel vorgeschoben und festgelegt, dass ein Händler maximal den Betrag oder Prozentsatz seinen Kunden in Rechnung stellen darf, den er selbst an den Kreditkarten-Acquirer bezahlt.

 

Kommt ein Kunde seinem Händler auf die Schliche, kann er den gesamten Zusatzbetrag zurückverlangen.

 

Ebenso so großzügig im Verdienen von Zusatzgeldern sind manche Händler, die ihren Kunden nur teure Telefonnummern bei Reklamationen und Serviceanrufen anbieten.

Ist man bereits Kunde, so schreibt es der Gesetzgeber vor, muss der Händler eine kostenfreie Telefonnummer zur Verfügung stellen. Macht er das nicht, kann der Kunde die Extra-Kosten von seiner Telefonrechnung abziehen.

Den Schwarzen Peter hat dann die Telefongesellschaft, die ihre Kosten wiederum bei dem Händler eintreiben muss.

 

Die freundlichen Tipps sind ungekürzt bei Spiegel Online, Ausgabe vom 22.03.2015, nachzulesen.

27.02.2015

 

Bekommt PayPal endlich eine ernstzunehmende Konkurrenz?

 

Die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken sowie einige Privatbanken wollen bis Ende des Jahres zumindest in einem Pilotversuch ein eigenes Bezahlverfahren analog zu PayPal Online-Kunden anbieten.

 

Der Chef der HypoVereinsbank ärgert sich darüber, dass das Implementieren eines eigenen Online-Bezahlsystems in Deutschland viel zu lange dauert. Er moniert, sicher zu Recht, dass die deutschen Geldinstitute sich von Unternehmen wie Apple, Google oder PayPal sich gewissermaßen die Butter vom Brot nehmen ließen.

 

Bereits im letzten Jahr wurde die Gesellschaft für Internet und mobile Zahlungen gegründet, die bis zum kommenden Weihnachtsgeschäft erste Pilotversuche starten und bundesweit ihre Dienste im kommenden Jahr anbieten möchte.

 

Von besonderem Interesse dürften dann für User die Abwicklung der Transaktionen sein. Zum Einsatz kommen bei der Sicherheit, dem Datenschutz und der Legitimationsprüfung ausschließlich heimische Standards. Gerdae PayPal gerät immer wieder in Verdacht, die erhobenen Kundendaten auch mit anderen Diensten zu verknüpfen.

 

Von den Sparkassen wurden bislang Bedenken gegen ein deutsches Bezahlsystem erhoben, da man sich eine Konkurrenz zu eigenen Produkten schaffe.

 

In den Niederlanden und in Großbritannien haben örtliche Banken gezeigt, dass es auch anders geht - eigene Bezahlsysteme haben PayPal längst den Rang abgelaufen und stellen mittlerweile den Marktführer.

 

Quelle: SZ-Online vom 27.02.2015

27.02.2015

 

Höchste Ansprüche

 

Die Unternehmensberatung Accenture hat herausgefunden, dass deutsche Kunden zu den anspruchsvollsten Kunden weltweit zählen. Demnach sind Deutsche beim Kaufen ungeduldig, schnell frustriert und nachtragend.

 

Deutsche mögen keine Warteschlangen, sondern ein hohes Maß an Effizienz, gebrochene Leistungsversprechen, einen mangelhaften Datenschutz und inkompetente Mitarbeiter werden maßgeblich negativ beurteilt und dass die Qualität der Leistung und des Produkts die Kaufentscheidung herbeiführt und nicht der Preis.

 

Als positive Referenzadresse gilt der Onlinehändler Amazon - einfaches Auswählen und einfaches Bestellen werden bei diesem Onlinehändler besonders hervorgehoben.

 

Quelle: Spiegel Online vom 27.02.2015

22.01.2015

 

Ebay = flop; PayPal = top

 

Die Handelsplattform Ebay will bis zu 7% seiner Belegschaft loswerden, davon betroffen sind 2400 Mitarbeiter/Innen. Wie der Handelskonzern mitteilt liefen die Geschäfte zuletzt nicht mehr so gut wie erwartet. Lediglich ein Umsatzanstieg von 8,6% auf 4,9 Millarden Dollar konnte realisiert werden.

Satte 18% mehr Umsatz konnte die Ebay-Tochter PayPal erwirtschaften. Auf Druck von Investoren wird PayPal wohl in der 2. Jahreshälfte an die Börse gebracht.

 

Das Kerngeschäft von Ebay, der Online-Marktplatz, stagniert hingegen fast - dennoch konnte Ebay im abgelaufenen Jahr 17,9 Milliarden Dollar verdienen.

07.01.2015

 

Gut abgezockt!

 

Das Zauberwort heißt Dynamic Currency Conversion - kurz DCC - einst eine viel beworbene Zusatzfunktion für POS-Terminals, die damit ausländischen Besuchern das Bezahlen in ihrer eigenen Währung ermöglichen, bzw. das Geldabheben kostenseitig überschaubar und transparent machen sollten.

Zwischenzeitlich wird diese Funktion gerade in nicht Euro-Ländern gerne genutzt, um saftige Wechsel- oder Umrechnungsgebühren zu erheben, die dann schnell 10% des Rechnungs- oder Abhebungsbetrages erreichen. Voraussetzung hierzu ist, dass der Kunde die scheinbare Wahl hat zwischen der Abrechnung in Euro oder eben der Landeswährung. Nutzt der Kunde die Abrechnung in Euro zahlt er extra.

 

Damit Kunden erst gar nicht auf die Idee kommen, in der Landeswährung zu bezahlen, sondern den teuren Euro-Kurs nutzen, werden die Händler beispielsweise vom Kreditkartenhändler-Akquirer ConCardis mit Extra-Schulungsunterlagen ausgestattet. Die Fragetechnik ist so ausgeprägt, dass dem Laien in der Kürze der Zeit meist gar nicht bewusst wird, was genau sein Wunsch nach einer Euro-Abrechnung nach sich zieht.

 

MasterCard und Visa hingegen wollen mit dem DCC-Verfahren nichts zu tun haben und verweisen auf die Regeln beim Devisentausch.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie bei Spiegel Online unter http://www.spiegel.de/reise/aktuell/abzocke-auf-auslandsreisen-zahlen-sie-bloss-nicht-in-euro-a-1008582.html

31.12.2014

 

Onlineshopping im Lebensmittelsupermarkt

 

Das Online-Magazin Spiegel-Online hat die wichtigsten Internet-Lebensmittelhändler einem Test unterzogen. Getestet wurden nach einer vorgegebenen Einkausliste 10 Anbieter. Unter den Anbietern finden sich die Großen der Branche wie REWE, Edeka und Tengelmann aber auch ein Anbieter, der nur lokal Waren ausliefert mit Namen Supermarkt-Lieferservice-Hamburg.

Ebenfalls getestet wurden food.de, lebenswmittel.de, mytime.de, allyounneed.com, bring24.com und shopwings.

 

Das Gesamtergebnis ist für die Anbieter nicht sonderlich berauschend. Bei den 3 Kategorien Zuverlässigkeit, Kundenfreundlichkeit und Angebot wurde lediglich das REWE-Angebot  überwiegend positiv bewertet. Glatt durchgefallen sind hingegen Edeka24 und Lebensmittel.de.

 

Im Fazit bleibt es allerdings beim Besuch des nächsten Lebensmittelladens um die Ecke - hier punkten nicht nur die Auswahl und Frische der Waren, sondern auch freundliche Mitarbeiter und günstige Preise.

 

Quelle: Spiegel Online vom 31.12.2014

12.11.2014

 

Negative Folgen des Strukturwandels

 

Der Einzelhandelsverband "HDE" erwartet, dass bis zum Jahr 2020 infolge des Strukturwandels bis zu 50.000 Ladengeschäfte insbesondere in den Innenstädten aufgeben müssten.

Bereits jetzt beklagen viele Händler die gesunkenen Kundenfrequenzen und damit auch Umsatzeinbußen.

 

Der "HDE" erwartet für dieses Jahr einen Umsatz im Onlinehandel von rund 39 Milliarden Euro, dies wären fast 6 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2013.

 

Quelle: Spiegel Online vom 12.11.2014

12.11.2014

 

China im Kaufrausch

 

Der 11. November 2014 hat in China alle Umsatzrekorde gebrochen. Der mittlerweile tradionelle Tag der Supersonderangebote wurde insbesondere von Onlineshops und im Besonderen von der Plattform "Alibaba" genutzt, um sage und schreibe binnen 40 Minuten 1,3 Milliarden Euro Umsatz zu generieren.

Der Marktanteil von "Alibaba" beträgt in China stolze 80% - und, Chinesen lieben das Onlineshopping. Alleine im letzten Jahr am Tag der Supersnderangebote konnte der Gigant Waren und Dienste im Wert von 4,7 Milliarden Euro absetzen.

 

Ein einsamer Rekord.

 

Erwartet wird, dass der chinesische Onlinemarkt bis zum Jahr 2020 mehr Umsatz erwirtschaftet als die klassischen Konsumgesellschaften USA, Deutschland, Großbritannien, Japan und Frankreich zusammen gerechnet erwirtschaften.

 

Seit nunmehr 5 Jahren gilt der Tag der Singles in China als der große Tag der Rabattjagd.

 

Quelle: Spiegel Online vom 12.11.2014

6.10.2014

 

ibi-Research Studie der Universität Regensburg zu den Kosten der Bezahlverfahren

 

Die Ergebnisse sind teilweise sehr überraschend: so wird das Zahlverfahren Vorkasse von den Händlern als sehr preiswerte und sichere Option wahrgenommen. In Wirklichkeit verursacht die Zahlart Vorkasse erhebliche,  nicht zu unterschätzende Mehrkosten in der Buchhaltung und in der Auftragsabwicklung.

Ein weiteres Ergebnis: ein durchschnittlicher Zahlungsausfall kostet 65 €, dennoch nutzen nur 50% der Händler so genannte Risikoprüfungen.

Ebenso bemerkenswert: Zahlungsstörungen bei Kauf auf Rechnung treten doppelt so oft auf wie bei Zahlungen per Kreditkarte oder gar 5x so häufig wie bei Zahlungen per Direktüberweisung.

 

Eine Zahlungsstörung kostet den Händler durchschnittlich 17,54 €.

 

Nur 1/3 der Händler erachtet die Zusatzkosten bei Zahlungsausfällen oder Zahlungsstörungen für die buchhalterische Abwicklung als relevant.

 

Quelle: Postbank-News

18.09.2014

 

Bankkonten ausgeplündert

 

Einige Kunden der Postbank wurden mittels Trojanern von einer gewerbsmäßig aktiven Bande ausgeplündert. 8 Männer müssen sich vor dem zuständigen Landgericht in Osnabrück für ihre Taten verantworten. Die Betroffenen berichten von erheblichen Verlusten, da große Teile ihrer Lebensersparnisse erbeutet wurden.

Eingesetzte Trojaner ermöglichten den Angeklagten Zugriff auf die betreffenden Konten. Im sogenannten m-Tan-Verfahren wurden die per SMS verschickten TAN-Nummern abgefangen, somit konnten die Umsätze auf die Konten der Angeklagten umgeleitet werden.

 

Quelle: Spiegel Online

1.09.2014

 

Neuer Versuch - auch Apple macht sein iPhone zur digitalen Geldbörse

 

Der Finanzdienst Bloomberg gibt an, dass sich der Handyhersteller mit MasterCard, Visa und American Express darüber geeinigt haben soll, dass das neue Handy-Modell entsprechend ausgerüstet wird.

 

Bestätigt werden sollen die Transaktionen per Fingerabdruck. Grundlage für die Bezahlfunktion ist die NFC-Nahfunktechnik. Die Kartenorganisationen setzen verstärkt auf die Kontaktlos-Bezahlmethode, so müssen beispielsweise ab 2015 nach MasterCard-Vorgaben alle neuen POS-Terminals in der Lage sein, diese Bezahlmethode zu verarbeiten.

 

Allerdings ist es zweifelhaft, ob Apple mit dem neuen Dienst oder MasterCard mit seiner stringenten Vorgabe wesentliche Erfolge erzielen. Der Erfolg der digitalen Geldbörse war bislang mehr als überschaubar.

 

Quelle: Spiegel Online vom 01.09.2014

29.08.2014

 

Fehlende Zahlungsoptionen

 

Nach einer neuen Studie von eResult brechen 51,90% der Onlineshopping-Kunden den Kaufvorgang wegen fehlender Zahlungsoptionen ab. Besonders jüngere Konsumenten gelten laut der Studie als Risikogruppe.

 

Quelle: Postbank News

9.07.2014

 

Gefasst: Hacker mit langem Vorstrafenregister in Haft

 

Dem us-amerikanischem Secret Service ist ein sensationeller Coup gelungen: in einer eher konspirativen Aktionkonnte einer der aktivsten Dealer, hierbei handelt es sich um einen Russen, für gestohlene Kreditkartendaten auf der zu den USA gehörenden Pazifikinsel Guam festgesetzt werden.

Die russische Regierung ist weniger darüber erfreut und unterstellt den USA, einen russischen Bürger entführt zu haben, um ihn vor Gericht zu stellen.

Insegsamt soll der Beschuldigte 200.000 Kreditkartendaten aus von ihm gehackten Serversystemen gestohlen und mehr als 140.000 davon über illegale Internetforen verkauft und dadurch mehr als 2 Millionen US Dollar eingenommen haben.

Für die Behörden ist der Mann kein Unbekannter. Unter anderem werden ihm zur Last gelegt: Bankbetrug, Daten- und Identitätsdiebstahl

 

Spiegel Online vom 9.07.2014

Neuigkeiten vom Datenklau

 

Die us-amerikanische Verbraucherschutzorganisation Digital CitizensAlliance informiert darüber, dass Dealer geklaute Kreditkartendaten häufig via YouTube bewerben.

Über Suchmaschinen platzierte Anfragenführen demnach tatsächlich zu realen Angeboten bei YouTube.

In einem mitgeschnittenen Telefongesprächmit einem dieser Dealer wurde über die Qualität der Daten, Preise, Rabatte und auch über mögliche Einsatzorte gesprochen. Besonders unerfreulich ist, dass vor häufig angeklickten Videos bei YouTube Werbung eingespielt wird, unter anderem auch von American Express.

YouTube gibt an, aktiv gegen die Verbreitung illegaler Videos vorzugehen und jedes Jahr Millionen von Videos zu sperren, die gegen die Richtlinien von YouTube verstoßen.

 

Spiegel Online vom 18.06.2014

Zahlen bitte - aber wie?

 

Nur noch etwas mehr als 54% beträgt der Anteil bei Zahlungen mit Bargeld im deutschen Einzelhandel.

Mehr als 23% (zirka 90 Mrd. Euro) am Gesamtumsatz werden im Jahr mittels der Girocard plus Geheimzahl getätigt. Auf fast 13% (50 Mrd. Euro) kommt der Anteil der Zahlungen im Elektronischen Lastschriftverfahren. Kreditkarten hingegen werden nur bei 5,4% der Zahltransaktionen eingesetzt.

Der gesamte Kartenumsatz konnte ein Plus von rund 7 Mrd. Euro im vergangenen Jahr verbuchen und zwar auf 166 Mrd. Euro.

 

Setzt sich dieser Trend fort, wird der Anteil an Bargeld-Zahlungen in 3-4 Jahren auf unter 50% sinken.

 

Spiegel Online vom 16.06.2014

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